„Die Freunde der Kapelle und des Tales Tennenbach“.

 

Der Kulturkreis Emmendingen e. V. hat eine neue Arbeitsgruppe. Als späte Folge der Hilfsarbeiten an der Georadar-Prospektion im Sommer 2012 und häufiger weiterer praktischer Arbeiten um die Kapelle in Tennenbach hatten sich im Dezember einige „Freundinnen und Freunde der Kapelle und des Tales Tennenbach“ zusammen ge-funden und zunächst einen nicht eingetragenen Verein gegründet. Den hat nun der Kulturkreis als eine weitere, weitgehend selbstständig handelnde Arbeitsgruppe auf-genommen, so dass die Infrastruktur des bewährten Kulturträgers genutzt werden kann. Am 18. Februar wurde die Eingliederung der inzwischen 17 Mitglieder einstim-mig beschlossen, natürlich im Engel in Tennenbach.

Der Satzungstext vom Dezember beschreibt die Absichten der AG:

„Die Aufgaben … sind: Die Bewahrung und Pflege der Schönheiten, der Besonder-heiten und der sog. Schutzgüter im Tennenbacher Tal, die Bewahrung, Pflege und öffentliche kulturelle Nutzung der frühgotischen Kapelle und die weitere Erforschung der Geschichte des Tales.“

Die Diskussion um den Um- und Ausbau der Straße ist nicht Aufgabe der neuen Gruppe.

Schön ist, dass einer der beiden Sprecher, Hans-Peter Schmid und weitere Mitglieder in Freiamt wohnen. Der andere ist vorläufig Ulrich Niemann. Wegen des Zusammenschlusses brauchen weitere Posten nicht besetzt zu werden. Mitglied ist auch ein Nachfahre des letzten Abtes August Zwiebelhofer, dessen bekannter Grabstein an der Westwand der Kapelle steht. Herr Florian Zwiebelhofer lebt bei München. Wenn aber seine Frau und er in ihrem Zweitheim in Simonswald sind, dann ist Pflegearbeit an der Kapelle angesagt. Die beiden und ihre Verwandten haben mit anderen bereits die Renovierung von Bildhauerarbeiten in der Westfas-sade ermöglicht. Nun soll die Sandstein-Stele vor der Kapelle von einem Fachmann renoviert werden. Die Gruppe möchte und wird das Geld dafür zusammen bringen.

Auch die tachymetrischen Aufnahmen an der Kapelle durch Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wird mit betreut.

Als Nächstes steht der Kontakt mit dem „Amt Vermögen und Bau“ des Landes B-W, mit der Kirchengemeinde St. Bonifatius und mit den Wirtsleuten des Engel an, um die Möglichkeiten der Zusammenarbeit am gemeinsamen Thema zu klären.

Wer mitmachen möchte, die oder der möchte sich bitte beim Kulturkreis unter der Rubrik „Freunde der Kapelle und des Tales Tennenbach“ oder bei einem der beiden Sprecher melden.

 

 

 

 

 

 

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